Icones insectorum rariorum cum nomibus eorum trivialibus, locique e C. Linnaei. Tab. 9, fig. 12
Taxonomie
Syn.: aenea Hb.
Literatur
VORBRODT, K. & MÜLLER-RUTZ, J. (1911):
718. viridaria Gl. (= aenea Hb.) - Sp. III, T 51. Falter gehört in doppelter Generation, April-Mai, dann Juli-August, dem ganzen Gebiet an. Er ist an feuchten, sonnigen Stellen überall häufig und fliegt am Tage an Blüten, sowie Nachts am Licht. Der Falter erreicht im Gebirge Höhen von 2000 m. Namentlich beim w verschmelzen die zwei roten Binden der Vfl oft völlig, so dass die innere Hälfte der Flügel grün, die äussere rot erscheint. Ein einfarbig schwärzlichgraues Stück fing Thomann auf der Fürstenalp ob
Trimmis.
a) fusca Tutt (= modesta Car.) - Stdg. 2482 a). Ist mehr graubraun, ohne die Purpurbinden. Kalkberg (Honegger). Umgekehrt kann die rote Färbung die Vfl bis auf die Flügelwurzeln hinein ausfüllen. 1 Stück von Zürich (V.).
Die Raupe - Sp. IV, Nachtr. T IV - lebt an Polygala vulgaris und andern niedern Pflanzen im Mai und September-Oktober, auf Waldwiesen. E. Sp. I, 295 - Favre 219 - Lamp. 197.
Quellen
Ebert, G. (Hrsg.) (1997): Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 5: Nachtfalter III - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 434
Forster, W. & Wohlfahrt, Th. (1971): Die Schmetterlinge Mitteleuropas, Band 4: Eulen - Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart 298, Taf. 30, Fig. 21, 22
Koch, M. (1972): Wir bestimmen Schmetterlinge - Verlag Neumann, Radebeul. 2. Aufl 252, Nr. 435
Schmid, J. (2007): Kritische Liste der Schmetterlinge Graubündens und ihrer geographischen Verbreitung. Grossschmetterlinge 'Macrolepidoptera'. Eigenverlag, Ilanz. 94pp 56
SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG) Nr. 9006