S
Flugzeit: 5-7
Höhenverbreitung: - 1800 m
Lebenszyklus: 1 Gen./Jahr. Die Puppe überwintert 1x.
Habitat: Wärmeliebende Art: warme, nicht zu trockene Täler mit reichlich Solidago virgaurea. Ideale Plätze sind besonders geschützt stehende Solidago-virgaurea-Bestände, die durch den Windschatten von Gehölzen oder Felsen vor zu schnellem Vertrocknen bewahrt werden. Ein gewisses Mass an gleichbleibender Luftfeuchte spielt dabei wohl eine der entscheidenden Rollen. An Solidago gigantea oder S. canadiensis wurde die Raupe nach WEIGT nicht beobachtet, obwohl beide Arten als Raupenfutter bei der Zucht angenommen werden.
Nachweis: Raupensuche nachts an Basalblättern von warm stehenden Solidago virgaurea im August.
Biologie: Imagines ruhen am Tage versteckt, meist dicht über dem Boden unter Blättern. Eiablabe an Blattunterseite. Raupe nachtaktiv, oligophag an Blättern des basalen Pflanzenteils von Solidago virgaurea. Die Raupe verursacht Lochfrass. Am Tage ruht sie entweder an der Unterseite des Blattes in der Richtung der Mittelrippe oder am Stängel der Goldrute, wobei sie langausgestreckt schräg nach unten absteht. Verpuppung in unmittelbarer Nähe der Futterpflanze in einem recht festen Kokon auf der Erdoberfläche.
Die Zucht von Eupithecia cauchiata ist leicht und auch in geschlossenen Gläsern verlustfrei durchzuführen.

Spannweite 20-21 mm.
Grundfärbung ein grauer Sandton.
Zahlreiche feine, helle Wellenlinien bedecken beide Flügelpaare, die äussere Begrenzung des Mittelfeldes als breite und auffälligere Doppellinie. Sie knickt auf den Adern r5 und m 1 fast rechtwinkelig ab.
Der Mittelpunkt nur andeutungsweise oder fehlend.
Das Aussenfeld aller Flügel ist ab der hellen Doppellinie rehbraun verdunkelt. In ihm verläuft eine gewellte weisse Wellenlinie.
Bei einigen Tieren befinden sich auf dem unteren Querast sowie auf den Adern m2, m3, cu, an und an den Schnittstellen der vielen Wellenlinien feine dunkle Punkte (Charakteristikum der satyrata-Gruppe).
Die Flügelfransen sind schwach hell- und rehbraun gescheckt.